Die Idee zum Krimi „Im Tal der Korruption“ entstand aus einer wahren Gegebenheit heraus. Im Jahr 1999 erhielt der damalige Oberbürgermeister Hans Kremendahl, für seinen Wahlkampf eine Spende in Höhe von 500000 DM von einem Wülfrather Bauunternehmer. Dieser hatte bereits mehrere größer Bauprojekte in Wuppertal verwirklicht und plante weitere. Als die Spende publik wurde, geriet Kremendahl unter Korruptionsverdacht. Zwar wurde der Oberbürgermeister mehrmals freigesprochen, doch der Verdacht, dass es sich um eine geschmierte Zahlung handelte, konnte nie wirklich widerlegt werden.
Dieser Fall wurde vielfach diskutiert und natürlich wurde darüber in den gängigen Medien berichtet: "Wuppertaler Korruptionsaffäre" - Spiegel vom 08.07.2002"
Zwar konnte nicht alles 1 zu 1 übernommen werden, aber so entstand wenigstens die Idee, für Kommissar Hartmanns ersten Fall.

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Hauptkommissar Hartmann hat es schwer. Vor dem Hintergrund der Korruptionsaffäre in Wuppertal, bei der auch der Oberbürgermeister Dremer nicht frei von Verdachtsmomenten ist, wird eine Leiche aus der Wupper geborgen. Zur Aufklärung des Falls entschließt sich Hartmann zu einer risikoreichen Taktik. Zwar bekommt er hierfür "Grünes Licht" von "oben", doch ist er für die Durchführung und die Konsequenzen ganz auf sich gestellt.
Eine zweite Leiche, deren Umstände deutliche Parallelen zum ersten Tathergang zeigen, bringt ihn auf eine heiße Spur. Doch ein Informant gibt ihm Hinwiese, auch in den eigenen Reihen nach Korruption und Schuldigkeit zu suchen. Einzig die Familie gibt ihm immer wieder Halt, das Ziel der Aufklärung und damit das Heranziehen der Verantwortlichen nicht aus den Augen zu verlieren.
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